Veranstaltungsreihe
Die Diskussionsreihe (Januar – Juni 200) beleuchtet die Themen Identität und Positionalität im und jen-seits des Kunstbetriebes in Deutschland.
Ort: Wenn nicht anders angekündigt finden die Veranstaltungen (VH, 1. OG) in der NGBK statt
Information:
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oder/or
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Januar - Auftakt: Positionierung!
Eine Positionierung ist für einen gleichberechtig-ten Dialog über hierarchische Strukturen uner-lässlich. Die Begriffe People/Menschen of Color und Weiß stellen eine Möglichkeit dar, die Posi-tionen innerhalb dieses ungleichen Konfliktes zu benennen, zu besprechen und zu hinterfragen. Es wird ein Blick auf Definitionen und Geschichte dieser Begriffe geworfen und ihre Bedeutung für einen reflektierten Umgang und den gemeinsa-men Kampf gegen Rassismus erörtert.
Freitag, 23. Januar
17:00h AG re/positionierung Einleitung (D)
18:00h Kien Nghi Ha People of Color: Empowerment und selbst-reflexive Identitätspolitik (Vortrag/D)
20:00h Jutta Franzen Doing Whiteness (Vortrag/D)
Samstag, Januar 24
18:00h Farida Heuck Global Immigration Service (Vor-trag/G)
10:00h – 17:00h Tobi Linnemann, Mitja-Sabine Lück Workshop zur Auseinandersetzung mit eigenem Weißsein (Workshop richtet sich an Weiß positionierte Men-schen/Anmeldung erforderlich/D)
Februar - Erinnerung/ENTinnerung
Die Darstellung von Geschichte, das Erinnern, aber auch das Vergessen bzw. aktive Entinnern von historischen Ereignissen, kann ein machtvol-les Mittel zur Etablierung und Fortschreibung dominanter Strukturen sein.
Freitag, 20. Februar
18:00h Joshua Kwesi Aikins Die alltägliche Gegenwart der kolonialen Vergangenheit (Vortrag/D)
20:00h Philip Metz Das Schwarze im Auge des Anderen (Vortrag/D)
Samstag, 21. Februar
17:00h Yvette Mutumba Afro-Sphären in der Deutschen Kunstszene (Vortrag/E)
19:00h Remember Resistance (Sonja Hohenbild, Brigitta Kuster, Julien Enoka Ayemba) Koloniale Gespenster / Kinshasa-Brüssel (Film-, Foto-, Sound-und Live-Kommentar/D)
März - Subjekt!
Rassistische Strukturen degradieren Menschen of Color zu Objekten – die Subjektwerdung, das Lösen aus der zugewiesenen passiven Position ist ein widerständiger und ermächtigender Pro-zess. Der afrikanisch amerikanische Philosoph W.E. Dubois prägte den Begriff der Double Consciousness, um eine Form der Selbstwahr-nehmung zu beschreiben, die sich sowohl aus dem eigenen Blick, als auch aus dem Blick der dominanten Außenwelt speist.
Freitag, 20. März
18:00h Rajkamal Kahlon Double Consciousness: Painting and Performing the Racial Grotesque (Vortrag/Perform-ance/E)
20:00h Onur Suzan Kömürcü Cultural Diversity and the Creative City: Lebensbedingungen von artists of Color in Berlin’s Kulturindustrie (Vortrag/D)
Samstag, 21. März
17:00h Branwen Okpako Maggie Burns (Vortrag/ Perfor-mance/E)
19:00h Juliane Strohschein Positionierung und Auseinandersetzung mit Weißsein (Vortrag/D)
April - Perspektiven
Ein Sachverhalt hat so viele Interpretationsmög-lichkeiten wie Betrachter_innen. Wenn wir un-sere Perspektive erweitern möchten, müssen wir uns von eingefahrenen Sichtweisen lösen.
Freitag, 24. April
18:00h James T. Hong Taipei 101: Ein Blick auf Weißsein außerhalb Weißer Kontexte (Film/E)
20:00h Zara Zandieh Close-Distance: Die Perspektiven dreier Frauen, die zwi-schen 1960 und 1980 aus dem Iran nach Berlin migriert sind (Film/E)
Samstag, April 25
17:00h Manuela Bojadzijev Ultra-red: We Come From Your Future (Vortrag/D)
19:00h Toan Nguyen Move On Up - Gesellschaftspoliti-sche Empowerment-Perspektiven in Bewegung (Vor-trag/D)
Mai - Stimmen
Sich Gehör verschaffen, die eigene Stimme zu erheben, ist ein wichtiger Schritt hin zur Inanspruchnahme einer Subjektposition.
Freitag, 22. Mai
10:00 - 17:00h Amy Evans The Response/Responsibility of Performance Writers of Color (Workshop richtet sich an People of Color/Anmeldung ist erforderlich/E)
10:00 - 17:00h CHINAZA The Exceptional Me: Workshop zur Entdeckung eines radikalen Sounds für People of Color (Workshop richtet sich an professionelle Musiker_innen of Color/Anmeldung ist erforderlich/E/
18:00h Paul Mecheril Der doppelte Mangel, der marginale Subjekte hervorbringt, und den sie vervollkomnen (Vor-trag/D)
Samstag, 23. Mai
10:00 – 14:00h Amy Evans The Response/Responsibility of Performance Writers of Color (Workshop richtet sich an People of Color, zweiter Teil/E)
10:00 - 14:00h CHINAZA The Exceptional Me: Workshop zur Entdeckung eines radikalen Sounds für People of Color (Workshop, zweiter Teil/E/D)
15:00h Victoria B. Robinson Schwarze Autorin im Weissen Mainstream (Vortrag/D)
18:00h Renée Ridgway Onkel Barack‘s Hütte (Vortrag/E)
19:00h Jean-Ulrick Désert White-Lessons/The Lagom Project and the works of Jean-Ulrick Désert (Vortrag/E)
Juni - RE/POSITIONIERUNG
Der Auseinandersetzung und Anerkennung der eigenen Position folgt eine Repositionierung, in der bewusst Standpunkte bezogen werden, die Rassismus entgegenwirken, anstatt ihn zu be-stärken.
Freitag, 19. Juni
18:00h Carol Tulloch/Syd Shelton Rock against Racism 1976 – 1981 (Vortrag/E)
20:00h Gabriele Dietze Critical Whiteness Theorie und Kritischer Okzidentalismus. Zwei Figuren hegemonialer Selbstreflexion (Vortrag/D)
Samstag, 20. Juni
16:00h Jamika Ajalon Locations of the Mothership: The Black Female Subject as a Site of Resistance (Anti-Lecture/E)
18:00h AG re/positionierung Zusammenfassung (D)
20:00h Lambert Mousseka/Stefanie Oberhoff Internationa-les Puppentheater (Performance/D/F)
Eine Teilnahme an den Workshops erfordert eine Anmeldung:
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Bitte beachten Sie: Veranstaltungen die mit D/G gekennzeichnet sind, finden auf Deutsch statt, mit E gekennzeich-nete auf Englisch.



