neue Gesellschaft
für bildende Kunst

15Donnerstag, 15. August 2019, 19.00 Uhr
Eröffnung: Opening: Ausstellung im Botanischen Museum
16Freitag, 16. August 2019, 19.00 Uhr
Eröffnung: Opening: Ausstellung in der nGbK
18Sonntag, 18. August 2019, 11.00 Uhr
Spaziergang: Walk: »Terreno« mit Marisa Benjamim
4Mittwoch, 04. September 2019, 20.00 Uhr
Film screening: Film screening: »Chão« von Camila Freitas
22Sonntag, 22. September 2019, 15.00 Uhr
Führung: Guided tour: durch die Ausstellung in der nGbK
6Sonntag, 06. Oktober 2019, 15.00 Uhr
Führung: Guided tour: durch die Ausstellung in der nGbK
20Sonntag, 20. Oktober 2019, 15.00 Uhr
Führung: Guided tour: durch die Ausstellung in der nGbK
Ausstellung

Ausstellung: Licht Luft Scheiße. Perspektiven auf Ökologie und Moderne (BGBM)

Freitag, 16. August 2019 — Sonntag, 27. Oktober 2019

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Adresse: Botanisches Museum, Königin-Luise-Str. 6-8, 14195 Berlin
Geöffnet:Täglich: 9-19 Uhr
Sprache(n): 
  • Deutsch
  • Englisch

Eintritt: 2,50€ /Ermäß.: 1,50€
Veranstalter_in: Botanischer Garten und Botanisches Museum der Freien Universität Berlin (BGBM), Martin-Elsaesser-Stiftung, Nachbarschaftsakademie im Prinzessinnengarten Kreuzberg, neue Gesellschaft für bildende Kunst (nGbK)
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Die Ausstellung im Botanischen Museum Berlin präsentiert Installationen zeitgenössischer Künstler_innen, die sich mit Blick auf Ressourcen, Biodiversität und Müll mit den Methoden und Ästhetiken der Wissenschaft auseinandersetzen. Die Arbeiten wurden zum Teil eigens für das Projekt neu entwickelt.
Der Ausstellungsteil »Pflanzenwerkstatt der Moderne«  nimmt die Perspektive der Pflanzenforschung auf, die sich zu Beginn des 20. Jahrhunderts in die Bereiche Physiologie, Genetik und Bodenkunde diversifizierte. Es stellt sich die Frage, inwieweit diese Diskurse durch die funktionalistischen, sozialreformerischen und utopistischen Strömungen der Moderne beeinflusst wurden und umgekehrt.

Beitragende: Book & Hedén, Böhler & Orendt, Katja Kaiser, Susanne Kriemann, Katarzyna Kukuła, Helen Mayer Harrison & Newton Harrison, Kim Nekarda, New Territories_S/he (mit Mika Tamori & Štěpán Krahulec, Max Unterfrauner, Helvijs Savickis), Patricia Piccinini, Gitte Villesen

Historische Protagonist_innen: Hugo Conwentz, August Engelhardt, Adolf Engler, Gottlieb Haberlandt, Moritz Meurer, Rudolf Steiner

Kurator_innen: Sandra Bartoli, Kathrin Grotz, Silvan Linden, Patricia Rahemipour, Florian Wüst
Ausstellungsarchitektur: Büros für Konstruktivismus (Sandra Bartoli, Silvan Linden)
Graphic design: State – Design Consultancy
Ausstellungskoordination: Julia Herfurth


Weitere Projektstandorte:
> Nachbarschaftsakademie im Prinzessinnengarten Kreuzberg
neue Gesellschaft für bildende Kunst

»Licht Luft Scheiße. Perspektiven auf Ökologie und Moderne« stellt eine ganze Reihe verschiedener Denkmodelle und Praktiken aus dem letzten Jahrhundert vor, die sich in unseren heutigen Vorstellungen von Nachhaltigkeit wiederfinden. Sie bilden die Referenz- und Ausgangspunkte, um die Idee eines anderen, alternativen Lebens in der globalisierten Welt neu zu betrachten und zu aktualisieren. Angesichts der fortgesetzten Zerstörung des Planeten muss unser Verhältnis zur Biosphäre und zum Nicht-Humanen grundsätzlich überdacht werden.

Die ökologische Frage ist nicht neu. Bereits vor über hundert Jahren entstanden in Reaktion auf die zunehmende Industrialisierung und Urbanisierung im Kapitalismus eine Vielzahl von Reformbewegungen: vom gemeinnützigen Wohnungsbau bis zu anarcho-syndikalistischen Siedlungen, von urbanen Selbstversorgergärten und ökologischem Landbau bis zu Konzepten einer kreislaufbasierten Abfallwirtschaft. Diese Ansätze bauten mitunter auf vormodernem Wissen auf und wurden durch die Erfahrung der sozialen und wirtschaftlichen Krisen nach Ende des Ersten Weltkrieges verstärkt. In ihnen spiegelt sich nicht nur ein systemisches Verständnis der Wechselwirkungen von Mensch und Umwelt, von Natur und Technik, sondern auch das wachsende Bewusstsein für eine sich die Lebensgrundlage entziehende Moderne. Auch das Bauhaus, dessen baukünstlerisches Programm von ökologischen Fragestellungen weit entfernt war, beschäftigte sich intensiv mit der Idee eines biophilosophisch geprägten Funktionalismus: eine Gestaltungspraxis nach Vorbild natürlicher Strukturen und Prozesse.

Die zweijährige Recherchephase des Projekts mündet nun in zwei Ausstellungen, die zeitgenössische Kunstproduktion und Archivmaterial verbinden, sowie in ein selbstorganisiertes Bildungsprogramm. Diese drei, von Veranstaltungen und Publikationen begleiteten Projektteile behandeln die Geschichte und Gegenwart der Umweltbewegung, der sozialökologischen Stadtentwicklung, der Gartenkultur sowie der Pflanzen- und Bodenforschung.

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Das Projekt wird realisiert durch: Botanischer Garten und Botanisches Museum der Freien Universität Berlin (BGBM), Martin-Elsaesser-Stiftung, Nachbarschaftsakademie im Prinzessinnengarten Kreuzberg und neue Gesellschaft für bildende Kunst (nGbK)



Künstlerische Leitung: Sandra Bartoli, Marco Clausen, Silvan Linden, Åsa Sonjasdotter, Florian Wüst (nGbK-Projektgruppe), Kathrin Grotz, Patricia Rahemipour (BGBM)

 

Gefördert im Fonds Bauhaus heute der

    

und gefördert durch die

 

Unterstützt von

 

Publikation

  
ISBN:

Weitere Termine

15Donnerstag, 15. August 2019, 19.00 Uhr
Eröffnung: Opening: Ausstellung im Botanischen Museum
16Freitag, 16. August 2019, 19.00 Uhr
Eröffnung: Opening: Ausstellung in der nGbK
18Sonntag, 18. August 2019, 11.00 Uhr
Spaziergang: Walk: »Terreno« mit Marisa Benjamim
4Mittwoch, 04. September 2019, 20.00 Uhr
Film screening: Film screening: »Chão« von Camila Freitas
22Sonntag, 22. September 2019, 15.00 Uhr
Führung: Guided tour: durch die Ausstellung in der nGbK
6Sonntag, 06. Oktober 2019, 15.00 Uhr
Führung: Guided tour: durch die Ausstellung in der nGbK
20Sonntag, 20. Oktober 2019, 15.00 Uhr
Führung: Guided tour: durch die Ausstellung in der nGbK