neue Gesellschaft
für bildende Kunst

15Donnerstag, 15. August 2019, 19.00 Uhr
Eröffnung: Opening: Ausstellung im Botanischen Museum
16Freitag, 16. August 2019, 19.00 Uhr
Eröffnung: Opening: Ausstellung in der nGbK
18Sonntag, 18. August 2019, 11.00 Uhr
Spaziergang: Walk: »Terreno« mit Marisa Benjamim
4Mittwoch, 04. September 2019, 20.00 Uhr
Film screening: Film screening: »Chão« von Camila Freitas
22Sonntag, 22. September 2019, 15.00 Uhr
Führung: Guided tour: durch die Ausstellung in der nGbK
6Sonntag, 06. Oktober 2019, 15.00 Uhr
Führung: Guided tour: durch die Ausstellung in der nGbK
20Sonntag, 20. Oktober 2019, 15.00 Uhr
Führung: Guided tour: durch die Ausstellung in der nGbK
Gespräch

Gespräch: »Selbstversorgung in der Stadt: unrealisierbare Spinnerei oder konkrete Utopie?« mit Elisa T. Bertuzzo

Donnerstag, 05. September 2019, 18.00 Uhr

»Selbstversorgung in der Stadt: unrealisierbare Spinnerei oder konkrete Utopie?« mit  Elisa T. Bertuzzo

Adresse: Nachbarschaftsakademie im Prinzessinnengarten Kreuzberg, Prinzenstraße 35-38, 10969 Berlin
Geöffnet:
Sprache(n): Deutsch
Eintritt: frei
Veranstalter_in: Botanischer Garten und Botanisches Museum der Freien Universität Berlin (BGBM), Martin-Elsaesser-Stiftung, Nachbarschaftsakademie im Prinzessinnengarten Kreuzberg, neue Gesellschaft für bildende Kunst (nGbK)
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»Selbstversorgung in der Stadt: unrealisierbare Spinnerei oder konkrete Utopie?« mit  Elisa T. Bertuzzo

In einer Schrift mit dem provozierenden Titel »Eine Weltstadt kolonisiert!« weitete Leberecht Migge 1932 Ideen zu Binnenkolonisierung, ökologischen Kreisläufen und Selbstversorgung, die er gemeinsam mit Elisabeth Elsaesser auf der »Sonneninsel« im Südosten Berlins zeitgleich zu erproben begann, erstmals auf großstädtischen Maßstab aus. Die Theorien und Visionen für den Großraum Berlin werden vorgestellt und diskutiert. Anschließend sollen sie in unserem Gespräch räumlich und zeitlich verschoben werden, um damit sowohl zu testen als auch zu aktualisieren, indem sie auf eine scheinbar ferne, aber angesichts heutiger Globalisierungsprozesse und Phänomene wie Klimawandel und Migration näherrückende Realität übertragen werden. Was passiert, wenn wir Migges Vorschläge auf Dhaka, Bangladeschs Hauptstadt, die geläufig als Ansammlung von ›wilden Siedlungen‹ repräsentiert wird, projizieren? Welche Ansätze, Herausforderungen, Verantwortlichkeiten, werfen die Erfahrungen und Alltagspraktiken ihrer Bewohner_innen zurück nach Berlin?

Elisa T. Bertuzzo verflechtet eigene Beobachtungen und theoretische Diskurse der Anthropologie und Kulturwissenschaften, um über Recht auf Stadt, Raumaneignung und Translokalität vor allem im Kontext Südasiens zu schreiben. Mit dem Habitat Forum Berlin beforscht sie seit 2010 die selbstorganisierte Siedlung Karail in Dhaka, Bangladesch. Neben »Fragmented Dhaka« (2009) ist sie die Autorin der kürzlich erschienenen Monografie »Archipelagos. From Urbanisation to Translocalisation« (2019).

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Die Veranstaltung ist Teil des Projektes »Licht Luft Scheiße. Perspektiven auf Ökologie und Moderne« - realisiert durch: Botanischer Garten und Botanisches Museum der Freien Universität Berlin (BGBM), Martin-Elsaesser-Stiftung, Nachbarschaftsakademie im Prinzessinnengarten Kreuzberg und neue Gesellschaft für bildende Kunst (nGbK)

Gefördert im Fonds Bauhaus heute der Kulturstiftung des Bundes und durch die LOTTO-Stiftung Berlin.

Publikation

  
ISBN:

Weitere Termine

15Donnerstag, 15. August 2019, 19.00 Uhr
Eröffnung: Opening: Ausstellung im Botanischen Museum
16Freitag, 16. August 2019, 19.00 Uhr
Eröffnung: Opening: Ausstellung in der nGbK
18Sonntag, 18. August 2019, 11.00 Uhr
Spaziergang: Walk: »Terreno« mit Marisa Benjamim
4Mittwoch, 04. September 2019, 20.00 Uhr
Film screening: Film screening: »Chão« von Camila Freitas
22Sonntag, 22. September 2019, 15.00 Uhr
Führung: Guided tour: durch die Ausstellung in der nGbK
6Sonntag, 06. Oktober 2019, 15.00 Uhr
Führung: Guided tour: durch die Ausstellung in der nGbK
20Sonntag, 20. Oktober 2019, 15.00 Uhr
Führung: Guided tour: durch die Ausstellung in der nGbK