neue Gesellschaft
für bildende Kunst

15Donnerstag, 15. August 2019, 19.00 Uhr
Eröffnung: Opening: Ausstellung im Botanischen Museum
16Freitag, 16. August 2019, 19.00 Uhr
Eröffnung: Opening: Ausstellung in der nGbK
18Sonntag, 18. August 2019, 11.00 Uhr
Spaziergang: Walk: »Terreno« mit Marisa Benjamim
4Mittwoch, 04. September 2019, 20.00 Uhr
Film screening: Film screening: »Chão« von Camila Freitas
22Sonntag, 22. September 2019, 15.00 Uhr
Führung: Guided tour: durch die Ausstellung in der nGbK
6Sonntag, 06. Oktober 2019, 15.00 Uhr
Führung: Guided tour: durch die Ausstellung in der nGbK
20Sonntag, 20. Oktober 2019, 15.00 Uhr
Führung: Guided tour: durch die Ausstellung in der nGbK
Vortrag

Vortrag: »Müll-Wege in Karail Basti. Zwischen Stadtmanagement und selbstorganisiertem Recycling« von Elisa T. Bertuzzo

Dienstag, 01. Oktober 2019, 19.00 Uhr

»Müll-Wege in Karail Basti. Zwischen Stadtmanagement und selbstorganisiertem Recycling« von Elisa T. Bertuzzo

Adresse: nGbK, Veranstaltungsraum, 1. OG, Oranienstraße 25, 10999 Berlin
Geöffnet:
Sprache(n): Deutsch
Eintritt: frei
Veranstalter_in: Botanischer Garten und Botanisches Museum der Freien Universität Berlin (BGBM), Martin-Elsaesser-Stiftung, Nachbarschaftsakademie im Prinzessinnengarten Kreuzberg, neue Gesellschaft für bildende Kunst (nGbK)
save date

»Müll-Wege in Karail Basti. Zwischen Stadtmanagement und selbstorganisiertem Recycling« von Elisa T. Bertuzzo

In Karail Basti, der größten selbstorganisierten Siedlung Dhakas, der Hauptstadt Bangladeschs, befinden sich nicht nur die Häuser von mehr als 120.000 Bewohner_innen und hunderte über Mikrokredite finanzierte Geschäfte, sondern auch mehrere in kompletter Eigeninitiative entstandene Sammel- und Trennungsstellen für Müll. Alles, was eine Chance auf Wiederverwertung oder Weiterverkauf hat, wird hier gewogen, sortiert, verpackt und weitergeschickt. Von Leberecht Migges Schrift »Eine Weltstadt kolonisiert!« (1932) inspiriert, verfolgt Elisa T. Bertuzzo die Wege des Mülls von den Haushalten der umliegenden Wohnviertel über diese Stellen sowie die jüngst eingeführten öffentlichen Sammelpunkte bis zur Deponie. Dabei interessieren sie die lokalen Praktiken des Recyclings ebenso wie die Frage, ob sich eine ökologische Abfallwirtschaft in einer Megacity wie Dhaka überhaupt realisieren lässt. Der Vortrag gibt Einblicke in einen wenig beachteten parallelen (Markt-)Kreislauf und reflektiert den oft vergeblichen Versuch, die Stadt von oben zu managen.

Elisa T. Bertuzzo verflechtet eigene Beobachtungen und theoretische Diskurse der Anthropologie und Kulturwissenschaften, um über Recht auf Stadt, Raumaneignung und Translokalität vor allem im Kontext Südasiens zu schreiben. Mit dem Habitat Forum Berlin beforscht sie seit 2010 die selbstorganisierte Siedlung Karail in Dhaka, Bangladesch. Neben »Fragmented Dhaka« (2009) ist sie die Autorin der kürzlich erschienenen Monografie »Archipelagos. From Urbanisation to Translocalisation« (2019).

---

Die Veranstaltung ist Teil des Projektes »Licht Luft Scheiße. Perspektiven auf Ökologie und Moderne« - realisiert durch: Botanischer Garten und Botanisches Museum der Freien Universität Berlin (BGBM), Martin-Elsaesser-Stiftung, Nachbarschaftsakademie im Prinzessinnengarten Kreuzberg und neue Gesellschaft für bildende Kunst (nGbK)

Gefördert im Fonds Bauhaus heute der Kulturstiftung des Bundes und durch die LOTTO-Stiftung Berlin.

Publikation

  
ISBN:

Weitere Termine

15Donnerstag, 15. August 2019, 19.00 Uhr
Eröffnung: Opening: Ausstellung im Botanischen Museum
16Freitag, 16. August 2019, 19.00 Uhr
Eröffnung: Opening: Ausstellung in der nGbK
18Sonntag, 18. August 2019, 11.00 Uhr
Spaziergang: Walk: »Terreno« mit Marisa Benjamim
4Mittwoch, 04. September 2019, 20.00 Uhr
Film screening: Film screening: »Chão« von Camila Freitas
22Sonntag, 22. September 2019, 15.00 Uhr
Führung: Guided tour: durch die Ausstellung in der nGbK
6Sonntag, 06. Oktober 2019, 15.00 Uhr
Führung: Guided tour: durch die Ausstellung in der nGbK
20Sonntag, 20. Oktober 2019, 15.00 Uhr
Führung: Guided tour: durch die Ausstellung in der nGbK