neue Gesellschaft
für bildende Kunst

Gespräch

Gespräch: ›Hellersdorfer Gespräch‹ mit Andrej Holm

Mittwoch, 11. September 2019, 19.00 Uhr

›Hellersdorfer Gespräch‹ mit Andrej Holm

Adresse: Grünfläche am U-Bhf Cottbusser Platz (U5), Maxie-Wander-Straße/Ecke Carola-Neher-Straße, 12619 Berlin
Geöffnet:
Sprache(n): Deutsch
Eintritt: frei
Veranstalter_in: neue Gesellschaft für bildende Kunst
save date

›Hellersdorfer Gespräch‹ mit Andrej Holm

Andrej Holm (*1970) ist Sozialwissenschaftler an der Humboldt-Universität. Das Gespräch vertieft die Fragen, die sich zu  Bodenpolitiken in Neubaugebieten stellen lassen. Was bleibt von den Qualitäten der Viertel? Welche Möglichkeiten ergeben sich durch die neuen Gesetzesentwürfe des Senats? Was sollte folgen? Wie geht es mit Hellersdorf weiter?

Andrej Holm (*1970) ist Sozialwissenschaftler an der Humboldt-Universität. Er ist ein international beachteter Spezialist für Stadterneuerung, Gentrifizierung und Wohnungspolitik. Er war Staatssekretär in der Senatsverwaltung für Stadtentwicklung und Wohnen in Berlin, er forschte u. a. am Institut für Humangeographie der Universität Frankfurt am Main im Rahmen des Forschungsprojekts »Neuordnungen des Städtischen im neoliberalen Zeitalter« und im Bereich Stadtforschung des Instituts für Sozialwissenschaften an der Carl von Ossietzky Universität Oldenburg.

 

- - - -

HELLERSDORFER GESPRÄCHE

Hellersdorf als Schlussstein des großen Versprechens der DDR, das Wohnungsproblem bis 1990 zu lösen, wurde fertig, als der Staat sich auflöste.

Wir wollen nach dreißig Jahren ein Resümee ziehen aus den Versprechen der »Sozialistischen Stadt« und was davon in einer neuen Gesellschaft überlebensfähig ist. Welche Bilder und Ideen städtischen Lebens haben die Beteiligten damals gehabt? Welche Modelle wurden nicht realisiert? Welche Rolle spielen solche Wohngebiete für ein zukünftiges urbanes Leben? Was muss sich ändern, wie wollen und wie können wir städtisch zusammenleben?

Die Hellersdorfer Gespräche sind Teil des Forschungsprojekts »Stadtplanungsmodelle« des Büros Schwimmer und des nGbK-Projekts »Die Pampa lebt – Hellersdorf als Großwohnsiedlung gestern, heute und morgen«.  

Ausgangspunkt von »Die Pampa lebt« ist das soziale, politische und kulturelle Gefüge eines Stadtteils, der immer internationaler und widersprüchlicher wird. Seit März 2019 arbeiten Künstler_innen und Anwohner_innen zu unterschiedlichen Fragen mit dem Ziel, neue Bilder der Großsiedlung zu produzieren. Sie tauschen sich regelmäßig über die gemeinsame Arbeit aus – bei Arbeitstreffen, bei Ausflügen zu Ausstellungen und Veranstaltungen.

Im Projekt »Stadtplanungsmodelle« werden die Grundlagen moderner Stadtplanung auf ihre Vorstellungen von Stadt hinterfragt und auf ihre Aktualität überprüft. Geführte Stadtgänge durch ausgewählte Viertel ergänzen das Programm. Eine Publikationsreihe wird voraussichtlich Ende des Jahres bei der Edition Schwimmer erscheinen.

An sechs Terminen laden die nGbK und das Büro Schwimmer zu Gesprächen mit Sven Eggers (Architekt) und Spezialisten der Stadtplanung in die station urbaner kulturen oder auf die Grünfläche »Place Internationale« in Hellersdorf ein.

- - - -


Die Veranstaltung ist Teil des Programms DIE PAMPA LEBT - gefördert aus Mitteln aus dem Programm „Soziale Stadt“ und unterstützt vom Amt für Weiterbildung und Kultur Marzahn-Hellersdorf

 

Publikation

  
ISBN:

Weitere Termine