neue Gesellschaft
für bildende Kunst

Gespräch

Gespräch: TERMIN VERSCHIEBT SICH: ›Hellersdorfer Gespräch‹ mit Iris Grund

Mittwoch, 18. September 2019, 19.00 Uhr

TERMIN VERSCHIEBT SICH: ›Hellersdorfer Gespräch‹ mit Iris Grund

Adresse: station urbaner kulturen, Auerbacher Ring 41, 12619 Berlin (Eingang Kastanienboulevard, neben Lebenshilfe e.V.)
Geöffnet:
Sprache(n): Deutsch
Eintritt: frei
Veranstalter_in: neue Gesellschaft für bildende Kunst
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TERMIN VERSCHIEBT SICH: ›Hellersdorfer Gespräch‹ mit Iris Grund

Die Veranstaltung wird verschoben und wird im November stattfinden.

Das Gespräch erkundet die Möglichkeiten der umfassenden Stadtplanung und die Planungsentwicklung des Stadtteils Kaulsdorf-Nord, an dem Iris Grund als ehemalige Stadtarchitektin von Neubrandenburg maßgeblich beteiligt war. Wie gestaltete sich der Strukturwandel mit der Eigentumswende um 1990? Welche Folgerungen ließ die Idee der sozialistischen Stadt zu?

Iris Grund (*1933) ist Architektin und Stadtplanerin. Sie war als Stadtarchitektin von Neubrandenburg vielleicht die einflussreichste Architektin der DDR und war seit 1959u. a. auch der Planung des Stadtteil Kaulsdorf-Nord in Berlin beteiligt. Sie leitete das Pilotprojekt der „Wohnungsbauserie 70“, das  nun fast die Hälfte aller ostdeutschen »Plattenbauten« ausmacht. Aufgrund zahlreicher Projekte und ihres innovativen Generalbebauungsplans ist sie international bekannt. Sie lebt bei Berlin.

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HELLERSDORFER GESPRÄCHE

Hellersdorf als Schlussstein des großen Versprechens der DDR, das Wohnungsproblem bis 1990 zu lösen, wurde fertig, als der Staat sich auflöste.

Wir wollen nach dreißig Jahren ein Resümee ziehen aus den Versprechen der »Sozialistischen Stadt« und was davon in einer neuen Gesellschaft überlebensfähig ist. Welche Bilder und Ideen städtischen Lebens haben die Beteiligten damals gehabt? Welche Modelle wurden nicht realisiert? Welche Rolle spielen solche Wohngebiete für ein zukünftiges urbanes Leben? Was muss sich ändern, wie wollen und wie können wir städtisch zusammenleben?

Die Hellersdorfer Gespräche sind Teil des Forschungsprojekts »Stadtplanungsmodelle« des Büros Schwimmer und des nGbK-Projekts »Die Pampa lebt – Hellersdorf als Großwohnsiedlung gestern, heute und morgen«.  

Ausgangspunkt von »Die Pampa lebt« ist das soziale, politische und kulturelle Gefüge eines Stadtteils, der immer internationaler und widersprüchlicher wird. Seit März 2019 arbeiten Künstler_innen und Anwohner_innen zu unterschiedlichen Fragen mit dem Ziel, neue Bilder der Großsiedlung zu produzieren. Sie tauschen sich regelmäßig über die gemeinsame Arbeit aus – bei Arbeitstreffen, bei Ausflügen zu Ausstellungen und Veranstaltungen.

Im Projekt »Stadtplanungsmodelle« werden die Grundlagen moderner Stadtplanung auf ihre Vorstellungen von Stadt hinterfragt und auf ihre Aktualität überprüft. Geführte Stadtgänge durch ausgewählte Viertel ergänzen das Programm. Eine Publikationsreihe wird voraussichtlich Ende des Jahres bei der Edition Schwimmer erscheinen.

An sechs Terminen laden die nGbK und das Büro Schwimmer zu Gesprächen mit Sven Eggers (Architekt) und Spezialisten der Stadtplanung in die station urbaner kulturen oder auf die Grünfläche »Place Internationale« in Hellersdorf ein.

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Die Veranstaltung ist Teil des Programms DIE PAMPA LEBT - gefördert aus Mitteln aus dem Programm „Soziale Stadt“ und unterstützt vom Amt für Weiterbildung und Kultur Marzahn-Hellersdorf

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