neue Gesellschaft
für bildende Kunst


: »Selbstorganisierte Räume in der neoliberalen Stadt«

Sonntag, 16. Februar 2020, 16.00 Uhr – 19.00 Uhr

Adresse: nGbK, Oranienstraße 25, 10999 Berlin
Geöffnet:
Sprache(n): 
  • Deutsch
  • Englisch
  • Flüsterübersetzung

Eintritt: frei
Veranstalter_in: neue Gesellschaft für bildende Kunst
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Um Anmeldung wird bis zum 10. Februar gebeten.
Der Nachmittag findet in deutscher und englischer Sprache statt. Flüsterübersetzungen in anderen Sprachen auf Anfrage. Kontakt: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!

 

Offener Austausch moderiert von Kunstblock and beyond

Freiräume in Berlin sind selbstorganisierte Räume: von linksautonomen Räumen, nichtkommerziellen und nichtinstitutionellen Kunstorten, Wagenplätzen und urbanen Gärten, bis hin zu Klubs oder queerfeministischen Orten - inklusiven Räumen, wo PoC-Gruppen zusammenkommen oder migrationspolitische Aktivist_innen sich treffen.

Diese Freiräume sind durch städtische Aufwertung und Gentrifizierung einem hohen Druck ausgesetzt. Gerade wegen ihrer Vielfalt an Praktiken kommen Akteur_innen und Gruppen der verschiedenen Freiräume in Berlin nur begrenzt zusammen. Eine starke Vernetzung und Bündnisarbeit im Zuge der aktuellen Raumkrise, aber auch aus anderen Gründen – allen voran der Aufstieg der extremen Rechten - ist dringend notwenig und wird derzeit u.a. durch die Arbeit von #keinhausweniger aufgebaut.

Was ist Freiraum und wie können die darin Aktiven zusammenkommen? Wer fühlt sich in welchen Freiräumen willkommen, und wer nicht? Inwiefern müssen Freiräume auch geschützt sein? Wie könnten Freiräume verteidigt, erkämpft oder sogar (wieder) vervielfacht werden?

ln Zusammenarbeit mit Kunstblock and beyond - ein Zusammenschluss von Künstler_innen und Kulturschaffenden, die sich gegen Verdrängung positionieren - wird die Frage »Was ist Freiraum?« gemeinsam unter Berücksichtigung verschiedener Perspektiven besprochen. Im Sinne einer solidarischen Praxis sollen Verbindungen und gegenseitiges Verständnis gestärkt werden, um der neoliberalen Spaltung entgegenzuwirken.

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