neue Gesellschaft
für bildende Kunst

Veröffentlichung Videodokumentation

Veröffentlichung Videodokumentation: Gespräch mit Ulrich Domröse (Berlinische Galerie) und Urs Kohlbrenner (Planergemeinschaft Kohlbrenner)

Mittwoch, 13. Januar 2021

Adresse: Online
Geöffnet:
Sprache(n): Deutsch
Eintritt: frei
Veranstalter_in: neue Gesellschaft für bildende Kunst
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Gespräch vom 21. November 2020
Moderation: Jochen Becker (AG station urbaner kulturen)

Vor über zwanzig Jahren organisierte Ulrich Domröse (scheidender Kurator für Fotografie an der Berlinischen Galerie) die Ausstellung »Peripherie als Ort – Das Hellersdorf-Projekt«, die 1999 erstmals in der nGbK in Kreuzberg und später vor Ort gezeigt wurde. Domröse lud u.a. die Künstler_innen Helga Paris und Ulrich Wüst ein: »Das Hellersdorf-Projekt entstand aus dem Bedürfnis heraus, die gegenwärtige Entwicklung am Beispiel von Hellersdorf zu reflektieren. Bei den Fotografien war deshalb eine Auffassung gefragt, die das Gesehene eher interpretiert als dokumentiert.«

Zeitgleich stellte der Stadtplaner und Architekt Prof. Urs Kohlbrenner das »Quartierkonzept Hellersdorf – Eine Großsiedlung wird zum Teil der Stadt« vor, das der ehemaligen DDR-Großsiedlung ein neues Gesicht geben sollte. Sowohl Domröse als auch Kohlbrenner arbeiteten für den gleichen Auftraggeber, die Wohnungsbaugesellschaft Hellersdorf (WoGeHe), die sich Ende der 1990er Jahre gegen den rapiden Imageverfall der ›Plattensiedlungen‹ im Osten Berlins mit Mitteln der Bildenden Kunst und der Stadtplanung zu erwehren suchte. Das geplante Gespräch soll diesen entscheidenden Moment insbesondere in Hinblick auf Gegenwart und Zukunft der Siedlungen rekonstruieren.
 

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