neue Gesellschaft
für bildende Kunst

Veröffentlichung Videodokumentation

Veröffentlichung Videodokumentation: »1990 abschließen?«

Mittwoch, 27. Januar 2021

Adresse: Online
Geöffnet:
Sprache(n): Deutsch
Eintritt: frei
Veranstalter_in: neue Gesellschaft für bildende Kunst
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Die Aufzeichnung finden Sie ab dem 27. Januar hier.

Eine Veranstaltung in Rückschau auf die Ausstellung »Das Jahr 1990 freilegen oder: Aufführung eines Buches«

Veröffentlichung des Gespräch mit Jan Wenzel (Spector Books Leipzig) und Ulrike Kremeier (Brandenburgisches Landesmuseum für moderne Kunst Cottbus) vom 19. Dezember 2020. Moderation: Jochen Becker (AG station urbaner kulturen)

Im Herbst 2019 lud die station urbaner kulturen Jan Wenzel ein, sein im Entstehen befindliches Buch »Das Jahr 1990 freilegen« öffentlich vorzustellen. Die »Aufführung eines Buches« umfasste zahlreiche vom Grafiker Wolfgang Schwärzler gestaltete Seiten sowie im Raum hängende Fotografien von Jan Caspers, Christiane Eisler/Silke Geister, Gerhard Gäbler, Anselm Graubner, Martin Jehnichen, Harald Kirschner und Andreas Rost. Die Besucher_innen wurden eingeladen, damalige Ereignisse und ihre Auswirkungen auf die heutige Gesellschaft auf sich wirken zu lassen und mit den eigenen Erinnerungen zu überprüfen: »Es wäre ein Irrtum anzunehmen, dass irgendeines dieser Ereignisse wirklich abgeschlossen ist.«

Das Buch hat gleich nach seinem Erscheinen eine Vielzahl positiver Besprechungen erhalten, der Herausgeber wurde mehrfach zu Diskussionen im Zuge des 30. Jahrestages des Mauerfalls eingeladen, und die Publikation erhielt als »Bergwerk der Erinnerung« von der Stiftung Buchkunst die Auszeichnung des schönsten Buches 2019. Die Publikation begleitete zudem eng die vom Brandenburgischen Landesmuseum für moderne Kunst in Cottbus ausgerichtete Fotografie-Ausstellung »1990. Fotografische Positionen aus einem Jahr, über ein Jahr«. Die Museumsleiterin Ulrike Kremeier und der Autor Jan Wenzel lassen das Projekt und seine Rezeption in der station urbaner kulturen nun Revue passieren: »Wer die Gegenwart lesen will, muss beim Jahr 1990 einsetzen.«

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