neue Gesellschaft
für bildende Kunst

29Samstag, 29 Mai 2021Samstag, 29. Mai 2021, 18:00 Uhr – 21:00 Uhr
Round table: Round table: »Situation Berlin«
30Sonntag, 30 Mai 2021Sonntag, 30. Mai 2021, 11:00 Uhr – 18:00 Uhr
Workshop: Workshop: Runde Tische #1 + #2
Symposium

Symposium: SITUATION BERLIN. Werkstatt-Konferenz für Urbane Praxis

Sonntag, 28. November 2021 — Freitag, 31. Dezember 2021

SITUATION BERLIN. Werkstatt-Konferenz für Urbane Praxis

Adresse: nach Ankündigung
Geöffnet:-
Sprache(n): 
  • Deutsch
  • Englisch

Eintritt: frei
Veranstalter_in: neue Gesellschaft für bildende Kunst
save date

SITUATION BERLIN. Werkstatt-Konferenz für Urbane Praxis

In Fortsetzung des Symposiums »Urbane Kulturen« (nGbK/Berlinische Galerie 2019) veranstaltet die nGbK als Teil der Initiative von »Urbane Praxis« eine zweiteilige Werkstatt-Konferenz zu SITUATION BERLIN.

Der erste Teil »SITUATION BERLIN #1« fand am 29. und 30. Mai 2021 statt.

Situation
Wer macht Stadt, und mit welchen Kulturen? Wie formuliert sich ein Recht auf Stadt ohne Rechthaberei?

Berlin ist geprägt von eigensinnigen Kunstprojekten, von selbstorganisierten Bauten und einer reichen sozialen Kultur. Das Recht auf Stadt wird von Vielen mit Mitteln der Künste, Gestaltung, Planung und Aktion – kurz Urbane Praxis – erstritten und praktiziert. Auf Grundlage einer Bestandsaufnahme der aktuellen Berliner Situation wird die Werkstatt-Konferenz SITUATION BERLIN #1 historische Rückblicke wie auch neue Wege und Praktiken für eine Stabilisierung Urbaner Praxis und urbaner Kulturen erläutern. Begrifflichkeiten, Akteur_innen sowie mögliche künftige Strategien und Strukturen werden markiert und diskutiert. Ziel des Symposiums ist es, das große Potential von künstlerischen, gestalterischen und aktivistischen Verfahrensweisen angesichts derzeitiger umfassender Herausforderungen zu untermauern.

Past/Present/Future
Die aktuelle Ausprägung Urbaner Praxen in Berlin resultiert aus dem Fall der Mauer, als durch Zwischennutzungen im städtischen Neugefüge neue künstlerische, bauliche und soziale Prozesse auf ihre zukünftige Umsetzbarkeit überprüft wurden. Diese geteilte Geschichte ist bislang nur unzureichend aufgearbeitet sowie verfügbar gemacht worden.
Die Urbane Praxis speist sich als post-disziplinäre Arbeit aus der künstlerischen und kuratorischen, der urbanistisch-planenden und gestalterisch-bauenden, sowie der soziokulturellen und sozialarbeiterischen Praxis. Wie genau stehen diese Handlungsweisen zueinander, welche "Eigenlogiken" begleiten sie, was lässt sich im Sinne einer selbstkritischen Post-Disziplinärität von den Praxen und Standards der anderen Bereiche lernen?
Der Druck auf Stadtentwicklung, sozialen Zusammenhalts und ästhetischen Praxen wächst. Braucht es neben passenden Förder- und Administrations-Elementen ein "Study House", wie es die kunstpolitische Initiative "Haben & Brauchen" forderte, um solche Krisen zu antizipieren und abzuwenden?
Wie lassen sich diese Anforderungen in strukturelle und institutionelle Bahnen leiten und festigen, ohne dabei zu versteinern? Wie also lassen sich neue Formen des Zusammenlebens in der Stadt umsetzen, die auf die verborgenen Geschichten und Fragmente der Vergangenheit zurückgreifen, aktuelle Probleme ansprechen und sich an der Zukunft orientieren?

Aktionsplan
Die Initiative Urbane Praxis Berlin arbeitet an einem Kulturwandel in Berlin um zu klären, in welcher Art Stadt wir künftig zusammenleben wollen. Dazu gehören physischer Raum, Umwelt, Prozesse, Artefakte, Kommunikationen, Formen der Interaktion wie auch die Verknüpfung von Stadtraumqualitäten und künstlerischen Praxisformen.

Die Werkstattkonferenz SITUATION BERLIN als Teil der Initiative Urbane Praxis begleitet die Entwicklung eines Aktionsplans, der für diese Akteure eine stabile Arbeitsgrundlage zum Ziel hat. Im Zuge der krisenhaften Entwicklung von Stadt müssen diese Expert_innen langfristig und nicht nur über punktuelle Projektförderungen in Veränderungsprozesse eingebunden werden.



Veranstalter_innen: nGbK und Initiative Urbane Praxis

 


Team nGbK: Konzeption Jochen Becker/metroZones, assistiert von Licia Soldavini/constructlab, unterstützt von Birgit Effinger, beraten von Simon Sheikh/Goldsmiths College und in enger Kooperation mit fachspezifischen und kulturpolitischen Akteur_innen

Gefördert im Rahmen der DRAUSSENSTADT von der Senatsverwaltung für Kultur und Europa



 

 

 

Publikation

  
ISBN:

Weitere Termine

29Samstag, 29 Mai 2021Samstag, 29. Mai 2021, 18:00 Uhr – 21:00 Uhr
Round table: Round table: »Situation Berlin«
30Sonntag, 30 Mai 2021Sonntag, 30. Mai 2021, 11:00 Uhr – 18:00 Uhr
Workshop: Workshop: Runde Tische #1 + #2